TripsByTips

Thats how I got the lost reviews from 2009 and 2010 from TripsByTips:

Geo – Kommentare

Genf

Eine wirklich herrliche Stadt, umrandet von Bergen und impossantem See. Die stark präsente Natur bietet zahlreiche Anlaufpunkte und Freizeitmöglichkeiten in der Stadt und in der Region. Kulturell beeindruckend insbesondere die Kombination schweizer Tradition, romanischer Lässigkeit und Internationalität. Architektonisch sind die vielen Prachtbauten an der Seeprommenade genauso beeindruckend wie die malerischen Bürgerhäuser in der Altstadt. Die Hauptfußgängerzonen beherbergen neben den Stammhäusern weltweit bekannter Juweliere, Tabak- und Parfümhersteller der Region, die Flagstores vieler anderer internationaler Unternehmen, aber auch urige lokale Geschäfte. In der Altstadt warten zahlreiche kleine Galerien und Cafés auf ihre Besucher. Bereits am frühen Abend laden die vielzähligen Kneipen, Bars und Restaurants rund um See und Altstadt zum Verweilen ein. Die Clubszene ist übersichtlich aber sehr lebendig. Im Sommer bieten Tanzschiffe, die diverse Musikrichtungen bedienen, einen wunderbaren Rahmen für die Abendgestaltung. Trotz der Schönheit und der vielfältigen Angebote der Stadt, ist diese nicht überlaufen und ermöglicht somit einen angenehmen und entspannten Aufenthalt.

Krakau

Wirklich eine sehr schöne Stadt mit impossanten Gebäuden, unzähligen Kirchen und Museen, Clubs und Bars. Überdimensionierte Tanztempel sucht man hier vergebens, dafür gibt es umso mehr kleine Clubs unterschiedlichster Musikrichtungen und verschiedenstem Publikum. Die Stadt ist sehr international geprägt und das ganze Jahr Anziehungspunkt für große Touristenscharen aus der ganzen Welt. Darunter sind viele Backpacker, da die Preise erschwinglich sind und ein großes Angebot an günstigen Unterkünften besteht.

Lissabon

Lissabon ist wirklich eine sehr schöne Stadt, aber auch die kriminellste, die ich bisher gesehen habe. Im Bairro Alto wird man abends innerhalb von wenigen Minuten mehrfach von Drogendealern, Bettlern und anderen dubiosen Menschen angesprochen. Ich bin im wahrsten Sinne des Wortes mit einem blauen Auge davongekommen, da ich mich dagegen wehren wollte ausgeraubt zu werden, was gegen eine Bande nicht möglich ist.

Warschau

Warschau gehört zu den 10 größten Städten der europäischen Union. Die Innenstadt ist heute geprägt durch fünf verschiedene Baustile. Die malerische Altstadt aus dem 13. Jahrhundert ist UNESCO-Kulturerbe. Die im Norden anschließende Neustadt ist etwas jünger und zählt einige bedeutende Kirchen. Südlich der Altstadt verbindet der 10 Kilometer lange Königsweg die impossanten Schlösser der Stadt. Der erste Abschnitt ist eine der wichtigsten Flaniermeilen der Stadt. Im zweiten Abschnitt befinden sich zahlreiche Regierungsgebäude und Botschaften, der dritte Abschnitt führt duch impossante Parklandschaften. Westlich des Königsweges befindet sich das ehemalige sozialistische Zentrum der Stadt. Dieses besticht durch beeindruckende Nachkriegsarchitektur in deren Mittelpunkt sich der Kulturpalast, eines der größten Gebäude Europas, befindet und stark an das Empire State Building erinnert. Angrenzend an das Zentrum an der Johannes-Paul-II-Allee entsteht seit 1989 ein modernes Wirschaftszentrum das durch Glas-Metallarchitektur und zahlreiche Hochhäuser geprägt ist. Hier befindetn sich auch die goldenen Terassen, das größte Einkaufszentrum der Stadt.

Warschau

Warschau beeindruckt durch enorme Vielseitigkeit im Stadtbild und ein buntes kulturelles Leben. Tagsüber kann man sich in den zahlreichen Museen verlieren, nachts in den vielen Clubs der Stadt unterschiedlichster Couleur, die oft noch Geheimtips sind. Und Warschauer Nächte sind sehr lang, was sich auch daran äußert, dass sich die Betten in den Hostels der Stadt erst in den späten Morgenstunden füllen.

Fazit: Warschau ist ein absolutes Muss für Leute die gerne Städtereisen unternehmen, auch wenn es nur für ein Wochenende ist, egal ob aus kulturellen Gründen, zum shopping oder clubbing. Kriminalität gibt es kaum, die Menschen sind sehr herzlich und gastfreundlich, und die Preise sind niedrig

London

London ist die größte und lebendigste Stadt Europas und bietet Tradition aber auch Forschritt, Big Business und small Pubs, Shopping von der Stange und individuell, sehr aufwändige Museen und improvisierte Ausstellungen sowie Clubs für jeden Geschmack. Und: man spricht englisch.

Places

Genf

Iles de la Rade

Die Iles de la Rade ist eine von den englischen Gärten aus erreichbare schwimmende Bar- und Restaurantinsel auf dem Genfer See. Das Ambiente ist sehr entspannt mit niedrigen Sitzecken und Sofas, aber auch einem Restaurant- und Barbereich. Tagsüber lädt die Ile zum Cafe und zu leichten Speisen ein, abends finden hier variierende Tanzveranstaltungen statt. Das Publikum ist bunt gemischt, die Stimmung fröhlich bis ausgelassen.

La Terasse

La Terasse ist eine Open-Air-Bar direkt an einem kleinen Yachthaven in Genf gelegen. Die Bar bietet einen großen bestuhlten Aussenbereich direkt am Wasser, aber auch zahlreiche Aufenthaltsmöglichkeiten an der angrenzenden Prommenade. Die Getränkepreise sind erschwinglich, insbesondere zur täglich stattfindenden Happy-Hour.

Bains des Pâquis

Die Bains des Paquis sind sicherlich der schönste Strand am Genfer See im Stadtgebiet. Das Bad befindet sich an beiden Seiten eines Verbindungswalls vom Ufer zu einem Leuchtturm der Hafeneinfahrt. Auf beiden Seiten findet man zahlreiche Angebote. Richtung Seeinnerem befindet sich ein Kiesstrand mit großem Schwimmbereich und Holzinseln auf dem Wasser. In Stadtrichtung stehen zahlreiche verschiedene Bereiche zur Verfügung. Hierzu zählen Wasserfelder für Volleyball, ein Bereich für den Sprungturm, Nichtschwimmer-Becken, Frauenbereich und manueller Drahtseilbahn. Der Gastronomiebereich ist großzügig angelegt, bietet schnellen Service und diverse überdachte und schattige Aufenthaltsflächen. Dort befinden sich auch Tischtennisplatten und Kickertische. Umkleiden stehen in ausreichender Anzahl zur Verfügung. Interessant auch der Hammam-Bereich, der weitergehende Entspannung ermöglicht. Unschlagbar ist der Eintritt: 2 Franken pro Person.

Krakau

Kopiec Kopciuszki

Der Kopiec Kopciuszki ist Hügel im Westen der Stadt. Auf diesem befindet sich der Kopiec Kościuszko. Er wurde 1820 als symbolisches Grabmahl für den polnischen Nationalhelden Tadeusz Kościuszko errichtet. Direkt angrenzend an den Kopiec Kościuszko befindet sich das größte noch erhaltene Fort der alten Festungsanlagen der Stadt, das Fort Nr. 2 Kościuszko.

Kopenhagen

Post und Tele Museum

Von der Postkutsche zu Facebook. Das Post und Tele Museum in Kopenhagen verdeutlicht eindrucksvoll die dänische Geschichte der Kommunikation vom königlichen Postwesen, über das Zeitalter der Erfindungen hin zum Jahrhundert der Kommunikation. Zu jeder kommunikativen “Epoche” werden exemplarisch die dazugehörigen Kommunikationsmittel und -medien gezeigt. Darüberhinaus wird deren Entwicklung und Verbreitung in einen technologischen, ökonomischen, gesellschaftlichen und politischen Zusammenhang eingebettet. Weiterhin werden die Konsequenzen der einzelnen Kommunikationsmittel auf das Verhalten und die Kultur angerissen.

Lissabon

Heidi Bar

Die Heidi Bar ist eine schweizer Kneipe an der Rua Barroca mitten in der Ausgehmeile von Lissabon, der Bairro Alto.

Modern Art Center

Das Modern Art Center ist Bestandteil des Kunst- und Kulturzentrums im Calouste Gulbenkian Park in Lissabon. Es wurde 1983 gegründet. Zu sehen sind Werke der repräsentativsten portugiesischen Künstler des 20ten Jahrhunderts. Neben der permanenten Sammlung werden vielfältige temporäre Ausstellungen angeboten, die dem Zuschauer bedeutende nationale und internationale künstlerische Darbietungen der Gegenwart und des 20ten Jahrhunderts nahebringen. http://www.camjap.gulbenkian.org/l2/ar%7B9C783F90-6FD0-401a-B4B2-5DCFD16B2535%7D/m1/T0.aspx

Ausstellung ZAAT Lissabon

ZAAT visual and sounds arts show ist eine Ausstellung zeitgenössischer Kunst, die bis zum 22. November 2009 in der Tiefgarage unter der Praca de Figueira in Lissabon stattfindet. Ziel ist es an einem öffentlichen Ort des Alltags multisensuelle künstlerische Eindrücke zu vermitteln und somit Kultur breiten Bevölkerungsschichten kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Auf einzelnen Parkplätzen werden im Rahmen der Ausstellung ZAAT Installationen, Videos und Photos gezeigt, die sich passend zur Location mehrheitlich mit dem Thema Raum und Zeit befassen.

Budapest

Csendes

Das Csendes ist eine sehr geräumige und gemütliche Bar mitten in Budapest in der Nähe vom Astoria Platz. Das Publikum ist gemischt über alle Altersgruppen hinweg, eher etwas intellektuell, kaum Touristen und Geschäftsleute. Angenehm sind die sehr hohen Decken. Durch die illustere Dekoration erhält der große Raum das Flair eines Museums kombiniert mit einem großen Wohnzimmer. Selbst nach einem längeren Aufenthalt fällt einem immer wieder ein Detail auf. Man sitzt auf allen möglichen Gegenständen, wie zum Beispiel zerschnittenen Badewannen. Die Preise sind günstig, das Personal nett und flink.

Sweet Home Hospedagem

Das Sweet Home Hospedagen ist ein Hostel sehr zentral in der Fußgängerzone von Lissabon. Die meisten Sehenswürdigkeiten, Bars und Clubs sind fußläufig erreichbar. Das Hostel besteht aus einer großzügig geschnittenen Altbauwohnung mit mehreren Zimmern. Es gibt sowohl Einzel- als auch Mehrbettzimmer. Gemeinschaftseinrichtungen sind eine Küche und ein Badezimmer.

Reisetipps

Iles de la Rade

Ein hervorragender Tipp für laue Sommerabende. Kein Eintritt, nicht allzu teure Cocktailpreise und Bereiche für jeden Geschmack. Egal ob Small Talk im Barbereich, relaxtes Chillen auf den Sofas oder wildes Tanzen. Besonders schön, wie überall im Seebereich, das Panorama.

La Terasse

Optimaler Ort zum “Chillen”. Umgebung und Publikum bieten einen sehr entspannten Rahmen für einen angenehmen Start in den Abend. Trotz der teilweise vielen Menschen und hoher Publikumsfrequenz ist aufgrund der Großzügigkeit der umgebenden Flächen ein entspannter Aufenthalt gewährleistet.

Bain des Paquis

Das Bain des Paquis ist direkt am Steg des Freibades und bietet eines der besten Fondues in der Stadt an. Die Inneneinrichtung ist eher karg, aber das Essen ist sehr zu empfehlen!

Die Bains des Paquis gehören definitiv zu den schönsten Naturfreibädern in Großstädten, die ich bisher gesehen habe. Der Ausblick auf die Berge der Umgebung, die prachtvolle Stadtkulisse und die Fontäne sind genauso faszinierend, wie die vielen Angebote des Bades selbst. Wasservolleyballflächen, manuelle Seilbahn und Sprungturm mit permanent geöffneten diversen Sprunghöhen habe ich noch nie gesehen. Die Gastronomie funktioniert unschlagbar schnell und bietet viele hervorragende Aufenthaltsmöglichkeiten, überdacht und mit traumhafter Kulisse. Das Publikum ist sehr angenehm, weder überkanditelt noch prollig. Insgesamt ein wundervoller Ort einen oder mehreren Tage zu verbringen. Jeder der in der Stadt wohnt ist schon alleine dafür beneidenswert.

Kopiec Kopciuszki

Vom  Kopiec Kopciuszki hat man ein hervorragenden 360° Panoramablick auf die Stadt Krakau und bei guter Sicht bis zur Hohen Tatra. Der Hügel ist gut zu Fuß von der Stadt erreichbar und ein unbedingtes Muß für Besucher der Stadt.

Lubu Dubu in Krakau

Ich war Sylvester kurz da. Die Stimmung war wirklich am Siedepunkt. Die primär englischsprachigen Studenten und/oder Backpacker hatten gigantischen Spaß daran, sich auf dem Boden zu wälzen, mit Gläsern um sich zu werfen, oder sich auszuziehen. Wer noch sprechen oder tanzen konnte, war am baggern. Trotzdem lustig, und sollte man sich anschauen, wenn man in der Stadt ist.

Museum Ludwig

“Eine Ohrfeige dem öffentlichen Geschmack” ist eine Ausstellung, die bis Ende 2009 im Museum Ludwig in Köln zu sehen ist.

Gezeigt werden 40 Werke von 23 Künstlern aus dem Aufbruch der Moderne in Russland Anfang des 20. Jahrhunderts. Beeindruckend ist insbesondere wie Rayonismus und Kubismus die vorrevolutionäre Phase in Russland begleitet haben, und somit maßgeblichen Einfluß auf die gesellschaftliche Entwicklung hatten.

Die kubistischen Bilder mit stark französischer Prägung zeigen durch die verschiedenen Perspektiven von Objekten deren Vielseitigkeit auf. Mehrdimensionalität statt detailgetreue Abbildungen, also Demokratie statt Zarentum.

Die rayonistischen Werke beeindrucken durch die völlige Loslösung der Malerei von Gegenständen und die Zuwendung zum Sinn der Malerei an sich, nämlich der Intensität, Mischung und dem Zusammenspiel von Farben: also der Mensch an sich zählt, nicht der Mensch als Mittel für irgendetwas.

Sehr schön. Nur schade, daß der Spaß 9 Euro kostet. Damit hätten die russischen Avantgardisten früher niemanden erreicht. Das tun sie heute und hier so wohl auch nicht.

Martin-Gropius-Bau Berlin

Istanbul Modern Berlin ist der Name einer Ausstellung, die anlässlich der 20jährigen Städtepartnerschaft zwischen Istanbul und Berlin bis 17.01.2010 im Martin-Gropius-Bau in Berlin zu sehen ist.

Die Ausstellung erläutert zunächst zum generellen Verständnis die Entwicklung der türkischen Kunst in den letzten 500 Jahren. Gezeigt werden jedoch 80 Werke des 20. Jahrhunderts.

Mich hat die Vielfalt der inhaltlichen und gestalterischen Aspekte der türkischen Moderne sehr fasziniert. Zu sehen sind Werke, die neo-impressionistische, kubistische oder expressionistische, aber auch traditionell kaligraphische Schwerpunkte haben, meistens jedoch aus Mischformen verschiedener Stilrichtungen bestehen. Ebenso sind einige Videoinstellationen zu bewundern.

Inhaltlich findet eine Auseinandersetzung mit einer großen Bandbreite individueller und gesellschaftlicher Themen statt, wobei mich die individuellen besonders beeindruckt haben. In manchen Bildern habe ich mich selbst erkannt, mit anderen habe ich mich kritisch auseinandergesetzt.

Fazit: Sehr empfehlenswert und motiviert dazu, sich von der reichhaltigen Kunstszene in Istanbul selbst weiter inspirieren zu lassen.

Post und Tele Museum

Ausstellung “Kommunikation und Klima” (bis 3. Januar 2010)

Die Ausstellung “Wieviel Kühe verschmutzt eine e-Mail, Mutti” anlässlich des Weltklimagipfels in Kopenhagen hat mich sehr beeindruckt. Sie befasst sich mit den Auswirkungen der digitalen Medien auf die Umwelt. Landläufig gelten digitale Medien als sauber, was hier widerlegt bzw. stark relativiert wird. “Weltweit verursachen IT und Kommunikation genau so viele CO2-Emissionen wie die Flugzeugindustrie oder 2 % der gesamten jährlichen Emissionen von 27 Milliarden Tonnen”. In der Ausstellung werden beispielsweise die CO2-Emissionen die durch das Versenden von eMails, das Aufrufen von Facebook- und Youtube-Profilen aber auch das Verfassen von SMS entstehen aufgezeigt und mit anderen Medien (Brief, Broschüre, Telefonbuch) verglichen. Natürlich erzeugt eine eMail mit 0,007 g deutlich geringere Emissionen als ein Brief (Papier, Transport, etc.). Es werden jedoch um ein vielfaches mehr eMails und SMSe geschrieben als Briefe. Weiterhin entstehen durch die Speicherung von eMails auf Mailservern Emissionen durch den Betrieb und die Kühlung der immer größer werdenden Serverfarmen, die siehe Google an großen Flüssen gebaut werden, die Wassertemperatur erhöhen und das ökologische Gleichgewicht dort bedrohen. Weiterhin entstehen in der dritten Welt ökologische Probleme durch die Gewinnung der Komponenten für IT-Geräte. Ein anderes Thema ist oft hochgiftiger eWaste,  der in großen Massen durch die immer kürzer werdenen Lebenszyklen der Geräte auftritt und als Giftmüll entsorgt werden muß. Die Ausstellung erzeugt ein digitales Bewußtsein, das die Besucher sicherlich dazu führt, nicht auf digitale Medien zu verzichten, sondern effektiver mit diesen umzugehen. Die entsprechenden Ratschläge werden gegeben. http://www.ptt-museum.dk/de/ausstellungen/sonderausstellungen/kommunikation_klima/

Ein wirklich schönes Museum, in dem sehr gut die Entwicklung der Kommunikationmittel in den letzten 400 Jahren veranschaulicht wird. Interessant auch die Hintergründe der einzelnen “Epochen”. Die Gründung des Postwesens erfolgte in Dänemark im Jahr 1624 zu einer Zeit des Absolutismus, und wurde mit dem Zweck eingeführt, daß der König bessere Kontrolle über das Volk erhält. Die reibungslose und flächendeckene Distribution von Briefen wurde erst mit den technologischen Errungenschaften der Industrialisierung möglich (motorgetriebene Boote und Eisenbahn). Entsprechend gibt es auch Postboote aus dem 19. Jahrundert zu sehen. 20 Jahre nach der Erfindung des Telefons gab es alleine in Dänemark 57 Telefongesellschaften. “Hunderte wohlerzogener, unverheirateter Damen mit langen Armen bedienten eine der telefonierfreudigsten Nationen der Welt”. Die Verbindungen mußten ja anfänglich noch manuell hergestellt werden. Dann kamen Satelliten und Jugendkrawalle. “Teenager wünschten sich ein Tonbandgerät als Konfirmationsgeschenk – falls sie sich überhaupt noch konfirmieren lassen wollten. Die Eltern stellten sich Farbfernseher ins Wohnzimmer”. Gesellschaftlicher Hintergrund Wohlstand und Auflehnung. Im IT-Zeitalter haben dann die Kräfte des freien Marktes Einzug in die Kommunikation gehalten. Phänomene wie staatliche oder sonstige Monopole sind gefallen, wie die Berliner Mauer.  Der kalte Krieg war vorüber. Die Kommunikationslandschaft wurde demokratisch. “Das Grabmal für den Beamten – die Telefonistin, den Leitungsarbeiter, den Generaldirektor und viele andere – ist in den Umkleideschränken eingerichtet worden”.

Modern Art Center

70s – Crossing Frontiers (bis 18. Januar 2010)

Crossing Frontiers befasst sich mit den künstlerischen Strömungen der 70er Jahre in Portugal. Diese sind einerseits dadurch gekennzeichnet, daß Kunst nicht nur einer interessierten intellektuellen Elite in Museen zugänglich gemacht werden sollte, sondern die Auseinandersetzung mit möglichst breiten Bevölkerungsschichten in deren Alltag (auf Straßen, Plätzen, etc.) ermöglichen sollte. Zweitens konnten sich in dieser Zeit neben klassischen Materialien und Medien wie Malerei und Skulpturen moderne Ausdrucksformen wie Performance, Photo und Video sowie eine Verknüpfung mehrer Medien in multisensuellen Installationen durchsetzen. Drittens wurden inhaltlich provokativere Themen als in der Vergangenheit aufgegriffen und eine kritischere Auseinandersetzung dargeboten. Viertens wurde das Exprementieren und der überraschende Einsatz von Materialien und Effekten und deren vielfältige Interpretationsmöglichkeiten als Kunst an sich etabliert. Die Ausstellung besteht aus drei Bereichen: Landschaft, utopische Räume und Performance. Im ersten Bereich wird die Eignung von Natur und Landschaft als künstlerisches Thema in Frage gestellt. So werden Photos von einem Dorf gezeigt, das vor längerer Zeit geflutet wurde und Jahre später wieder fotographiert wurde. Andere Darbietungen bestehen aus abstrakten Bildern von Landschaften, die mit dem Betrachter sprechen, oder Landschaften die Aussehen wie ein von Menschen erschaffenes Kunstwerk, aber keines sind. Hierbei findet eine starke Auseinandersetzung mit ökologischen Themen statt, die in den 70er Jahren aufkamen. Im Bereich utopische Räume findet die Auseinandersetzung mit gegenwärtigen Wohnformen und Stadtplanung statt. Citimobil zeigt beispielsweise Skizzen und die plastische Umsetzung einer Stadt im Miniaturformat, in der Geschichten, Rhytmen und Farben im Vordergrund stehen und die die Anmutung eines modernen Abenteuerspielplatzes hat. Hierdurch findet eine Kritik an der Verunmenschlichung unserer Städte statt, die primär dazu ausgerichtet sind, daß Menschen “funktionieren” und konsumieren. Performance hab ich leider nicht gesehen, da hat die Ausstellung geschlossen. Hier werden wohl keine Antworten geliefert, nur Fragen gestellt, und aufgezeigt, daß wir unsere Antworten und Interpretationen entsprechend den Umständen selbst wählen und somit alle Freiheitsgrade haben.

Jesper Just (bis 18. Januar 2010)

Just befasst sich in seinen Videos mit der emotionalen Entwicklung von Personen. Die Hauptdarsteller durchleben einen für sie existentiellen Prozess, den jeder auf andere Weise durchläuft und erlebt. Hierbei werden meistens über Jahre hinweg gelebte Einstellungen, Gewohnheiten und Persönlichkeitsstrukturen aufgrund emotionalen Wachstums gebrochen, was zu nachhaltige. Veränderungen der Lebenssituation der Personen führt. In “this love is silent” gelingt es beispielsweise einem feinfühlig singenden und tanzenden Opfer zweier Maffiosis  sukzessive deren harte Fassade zu durchbrechen und unbekannte Gefühle auszulösen, wodurch die Beziehungsstruktur der drei Akteure verändert wird. In “a voyage in dwelling” wird die innere und äußere Reise einer mittelalten Frau aufgezeigt. Auch hierbei werden alle Phasen ihrer Entwicklung eindrucksvoll aufgezeigt, die in einem völlig veränderten inneren “Raum” der Akteurin enden. “something to love” zeigt die Entwicklung eines jungen Mannes, den es zu einer schönen Frau zieht, der jedoch durch das weinen eines alten Mannes Aktivität ergreift und sein Leben verändert. Weitere Werke sind in der Ausstellung und in kurzen Bildsequenzen auf der Homepage des Künstlers zu sehen. Just beeindruckt durch die brilliante Herausarbeitung der Entwicklung seiner Akteure in kürzester Zeit und ohne Wort und Text. Er liefert faszinierende Beiträge zur Diskussion über innere und äußere Räume, sowie deren Verhältnis, ebenso wie zur Systemkritik. Die perfekte Barbie aus Schism in Warschau wird ja für einen alten Mann verlassen. Der innere Raum ist für die Glückseeligkeit wichtiger als der äußere. Also ist doch alles gut. Das ist auch meine negative Kritik an seinen Werken: teilweise etwas zu optimistisch. Aber an irgendwas müssen wir ja glauben.

Das Modern Art Center bietet einen hervorragenden Einblick in die gesellschaftlich kulturellen Entwicklungen Portugals der letzten Jahrzehnte. Aufgrund der vielfältigen Staatsformen, politischen Mehrheiten und Konjunturphasen des Landes in den letzten 100 Jahren (von der Monarchie zur Demokratie, dann zur Diktatur, von dort zum Sozialismus, mit darauf folgendem Rechtsruck, und wieder linken Mehrheiten) wurden der Kunst- und Kulturszene des Landes zahlreiche Impulse gegeben, deren Ergebnis die Sammlung in eindrucksvoller Weise wiedergibt.

Heidi Bar

Die Heidi Bar ist eine Oase im turulent hektischen Nachtleben von Lissabon. Das Interieur greift Stilelemente aus traditionellen schweizer “Beizen” und Hütten auf, ist jedoch eher ktitschig trendy umgesetzt. Der Service ist hervorragend, das Bier dank der dicken und gut gekühlten Gläser ein Hochgenuss und das Publikum nicht so laut wie in den umliegenden Lokalen. Also have a brake, go at Heidis.

Ausstellung ZAAT Lissabon

ZAAT vermittelt interessante Gedanken zum Thema Zeit und Raum. Highlight ist eine Installation des französischen Künstlers Vincent Boisselier, die sich über 20 Parkplätze erstreckt. Die Instellation besteht aus einem diffusen Netz kleiner Holzscheiben, die miteinander verbunden sind. Das Holznetz wird durch zahlreiche Nylonfäden gespannt und gestützt, die am Boden den Wänden oder der Decke befestigt sind. Die gesamte Instellation reagiert durch Bewegung auf Geräusche. Ziel des Künstlers hierbei ist es die ökologischen und kulturellen Konflikte der Erde zu visualisieren, die sich durch eine gewisse Spannung im Gleichgewicht befindet, durch Veränderungen jedoch in Bewegung gerät und ihr Gleichgewicht wieder finden muß. Am 13.11. findet eine Tanzveranstaltung in der Tiefgarage statt, bei der die Besucher innerhalb des Netzes aus Holzscheiben und Nylonfäden einen Platz finden, sich dort tanzenderweise bewegen können, jedoch darauf achten müssen, das Gleichgewicht des gesamten Systems nicht zu gefährden. Eine andere Installation “mobile Memory” ähnelt einem Luftkissen, das über drei Parkplätzen “schwebt” und mit Sandsäcken symbolisch am Boden befestigt ist. An der Unterseite befindet sich eine Kopfgroße Aushöhlung mit Kopfhörern an zwei Seiten. Ziel der Künstlerin ist es, darzustellen, daß die Gedankenwelt eines Menschen keinen physischen Raum beansprucht und sich somit konfliktfrei zu diesem verhält – man kann ja unter der Installation parken. Auf einzelnen Parkplätzen liegen Photos diverser Künstler. Nach Aussagen der Ausstellungsleiterin ist es interessant zu sehen, wie sich Menschen in der neuen Situation verhalten. Viele fahren einfach auf die Parkplätze, auf denen Photos liegen. Da es sich ja um einen gelernten Parkplatz handelt, der zum parken da ist. Die Flexibilität zu Erkennen, dass sich auch nur zeitweise Veränderungen der Nutzung von Raum ereignet haben, fehlt den meisten Menschen, wenn nicht irgendwelche Schilder aufgestellt oder Absperrungen angebracht sind. Materie hat somit auch etwas mit Gewohnheit zu tun, die Verwendung festlegt, Besitzansprüche geltend macht und somit Irritationen auslöst, wenn sich Veränderungen ergeben. Alles in allem eine sehr gut gelungene Ausstellung, die zwar nicht durch den Raum besticht, den sie einnimmt, sondern den Fragen die sie aufwirft und Antworten, die sie  liefert.

Csendes

Eine wirklich großartige Location, sehr hohe Decken, künstlerische Einrichtung, Kerzenlicht. Wirklich gut.

Castelo De Sao Jorge

Das Castelo de Sao Jorge bietet sich gut als erster Anlaufpunkt in Lissabon an. Erstens hat man sich durch das Erklimmen des höchsten Punktes der Stadt vom langen Sitzen während der Reise regeneriert.  Zweitens hat man von hier den besten Ausblick auf die Stadt und kann sich somit eine erste Orientierung verschaffen. Drittens lernt man durch die Tafeln am Castel die Geschichte der Stadt in Kurzform. Viertens bekommt man durch die portugiesischen Klänge aus den Tavernen an der Wegstrecke einen guten ersten Eindruck von der Kultur der Menschen, die basierend auf der langen Seefahrergeschichte sehr stark durch Heimweh, Fernweh und damit verbundenem Herzschmerz geprägt ist. Die Festungsanlagen sind teilweise ungesichert und eine gute Übung für Menschen mit Höhenangst. Wer ein Geländer braucht, wenn er sich auf zig Meter hohen Mauern einen Überblick über die Stadt verschaffen möchte, sollte manche Stellen meiden, oder auch nicht. Als Tageszeit ist neben dem frühen Morgen sicherlich auch der Sonnenuntergang empfehlenswert, der die Stadt durch unterschiedlichste Lichter in alle möglichen Farben taucht. Hierbei erkennt man, daß es sich bei Lissabon wirklich um ein Juwel unter den europäischen Großstädten handelt.

Sweet Home Hospedage

Das Hostel ist wirklich klasse. Alles ist sehr sauber und liebevoll eingerichtet. Die Einrichtung ist sehr stylish, der Kühlschrank ist immer voll, Brot, Kaffee und Cornflakes sind auch da. WiFi ist gratis und sehr schnell. Am ersten Tag wurde ich jetzt erst von der Putzfrau, dann vom Besitzer, dann von dessen Schwester, die alle mal kurz hier waren gefragt, ob alles in Ordnung ist, ob was fehlt, oder man noch etwas für mich tun könne. Super Service, so mag ich das. Kostenpunkt: 20 Euro pro Nacht für ein Einzelzimmer und außer mir ist niemand in der Wohnung. Einfach klasse.

Ausstellung 100 Places

100places zeigt mit sehr beeindruckenden großformatigen Bildern bedeutender Fotographen 100 der schönsten Orte der Erde, die durch den Klimawandel gefährdet sind. Jedes Foto enthält eine umfangreiche Erläuterung aufgrund welcher Entwicklungen eine Gefahr für den jeweiligen Ort besteht. Unter den Bildern sind neben Orten, die wir alle mit dem Klimawandel assoziieren, wie den Nordpol oder den großen Flüssen der Erde wie Yangzte und Amazonas, auch Metropolen wie New York, London, Paris oder Peking, deren Existenz in den nächsten Jahrzehnten gefährdet ist. Die Ausstellung ist ein wirkliches Gänsehauterlebnis. Auf der einen Seite vermittelt sie eindrucksvoll die Schönheit und Vielfalt unseres Planeten, auf der anderen Seite wird die Bedrohung vieler der schönsten Orte der Erde dargestellt. In Kopenhagen finden zur zeit weitere Ausstellungen anlässlich des diesjährigen Klimagipfels statt, der dort stattfindet. Besonders eindrucksvoll auch die Ausstellung über “digital conscience” im Postmuseum.

Ausstellung Schism – Polish Art of the 1990s

Schism gibt durch zahlreiche Kunstobjekte, wie Bilder, Videos und plastischen Instellationen eindrucksvoll Zeugnis über die Kritik, Ängste und Hoffnungen von Polen nach der Perestroika und Einführung der freien Marktwirtschaft. Zu sehen sind unter anderem Frauen, die nach der Befruchtung mit elektronischen Medien Barbiepuppen gebähren, oder Männer die Seiten aus Büchern ausreisen und Präservative darüber stülpen, genauso wie mit roter Farbe verschmierte Zimmer mit Horror-Videos an den Wänden, aber auch Menschen die völlig nackt und befreit Fangen im Keller spielen. Man erkennt hier sehr klar die Angst der polnischen Intelektuellen, daß die sehr vielfältige und reiche Kultur des Landes, das hervorragende Bildungsystem und die sozialen Elemente durch die Marktwirtschaft und “Amerikanisierung” verloren gehen, schätzt aber auch die großen Freiheitsgrade des neues Systems. Diese Ausstellung regt wirklich sehr zum Nachdenken an. Man empfindet großen Respekt vor den Menschen in den Ländern Mittel- und Osteuropas, die ohne fremde Hilfe den Übergang vom Sozialismus zur Marktwirtschaft in kürzester Zeit vollzogen haben, und trotzdem nicht blind den Errungenschaften der McDonalds- und Coca Cola-Kultur folgen, sondern versuchen eine möglichst hohe nationale Identität und deren reiches kulturelles Erbe zu wahren.

Ausstellung Fast Forward

Fast Forward ist eine Sonderausstellung im Britisch Science Museum und erläutert eindrucksvoll, wie die Formel 1 unser Alltagsleben beeinflußt. Hierbei werden nicht nur verwendete Materialien aufgezeigt, die unseren Alltag deutlich verbessern, sondern auch Techniken, die Teamwork und Leistungsfähigkeit des einzelnen deutlich optimieren können. Ein echtes Wow-Erlebnis und sehr sehenswert!

The Building Centre

Das Building Center zeigt eindrucksvoll die Entwicklung wichtiger Trends in der Architektur der letzten 50 Jahre auf. Vom alleinstehenden Haus mit Vorgarten der 50er Jahre bis hin zu ökologischen platzsparenden Wohnformen der Zukunft. Hierbei werden nicht nur Entwürfe erläutert, sondern auch die verwendeten Materialien und Hersteller werden vorgestellt. Hauptattraktion des Building Centers ist eine umfangreiche Ausstellung über den London Plan des neuen Lord Mayors der Stadt Boris Johnson, der im Oktober dieses Jahres veröffentlicht wurde. Dieser führt die Planungen aller 32 Boroughs der größten Metropole Europas zu einem integrativen Konzept zusammen, das unter Berücksichtigung ökonomischer, sozialer, infrastrutureller und ökologischer Prämissen ein Entwicklungskonzept für die nächsten 20 Jahre beinhaltet. Es werden Status und Planungen in jedem einzelnen Borough aufgezeigt, aber auch stadtübergreifende Konzepte, wie die Planung der neuen Crossroad, die eine neue leistungsfähige Ost-West-Verbindung in der Stadt herstellen und unter anderem Heathrow (im Westen) mit den neuen Geschäftszentren im Osten (Canary Warf und Grenwich Penisula) schneller verbinden und die Underground entlasten soll. Ebenso werden die Planungen des olympischen Dorfes inklusive aller infrastrukturellen Maßnahmen und der Nutzung nach den olympischen Spielen 2012 im Zusammenhang mit der gesamten Stadtplanung erläutert. Das Modell von London von Piper im Maßstab 1:1.500 das alle zuküftigen Planungen enthält, ist das Highlight der Ausstellung. Das Building Center ist ein Muss für jeden, der sich für Stadtplanung und Architektur interessiert.

British Music Experience

British Music Experience ist wirklich eine großartige interaktive Ausstellung über die britische Musikgeschichte seit dem zweiten Weltkrieg. Alle Entwicklungen, Einflüsse und Erfolge werden hervorragend dargestellt. Wann wurden die ersten Voting-Musikshows im Fernsehen gezeigt, mit welchem Erfolg? Wieviele Stilrichtungen von Rock gibt es? Was haben Rezessionen und Hochkonjunkturen für Auswirkungen auf Musik? Wie beeinflußt das Internet die weitere Entwicklung von Musik? Man lernt es hier. Alle Dinge die man sich angeschaut hat, kann man auf einer Smartcard speichern und zu Hause am PC abrufen. Darüberhinaus gibt es es Instrumentenräume, wo man mit mit Hilfe von Avartaren auf allen wesentlichen Instrumenten erfogreiche Songs zu spielen lernt. In einer Tanzbox lernt man die wichtigsten Tänze zu den verschiedenen Musikrichtungen und kann die von sich erstellten Videos ebenso auf der Smartcard speichern. Das Museum ist ein wirkliches Highlight von London. Interessant ist auch, die Umgebung des Museums auf der Halbinsel von Greenwich. Diese gehört zu den wichtigsten derzeitigen städtebaulichen Projekten der Stadt. Dort entstehen auf grüner Wiese völlig neue Formen von wohnen und arbeiten unter starker Berücksichtigung von ökologischen, sozialen und infrastrukturellen Parametern. An den Wänden um die Arena werden Projektziele und -phasen der Greenwich Penisula eindrucksvoll aufgezeigt.

Warschau

Warschau beeindruckt durch enorme Vielseitigkeit im Stadtbild und ein buntes kulturelles Leben. Tagsüber kann man sich in den zahlreichen Museen verlieren, nachts in den vielen Clubs der Stadt unterschiedlichster Couleur, die oft noch Geheimtips sind. Und Warschauer Nächte sind sehr lang, was sich auch daran äußert, dass sich die Betten in den Hostels der Stadt erst in den späten Morgenstunden füllen. Fazit: Warschau ist ein absolutes Muss für Leute die gerne Städtereisen unternehmen, auch wenn es nur für ein Wochenende ist, egal ob aus kulturellen Gründen, zum shopping oder clubbing. Kriminalität gibt es kaum, die Menschen sind sehr herzlich und gastfreundlich, und die Preise sind niedrig.